Psychoonkologie  

 

Schwere Erkrankungen werden oft als Lebenskrisen empfunden, die Fragen nach dem Sinn des Lebens aufwerfen können. Nicht selten brechen in dieser verletzlichen Situation alte Wunden auf oder der Wunsch nach Veränderung. 

 

Was erlebe ich als stimmig, was trägt mich, was ist weniger hilfreich? Wie komme ich (wieder) zu Krafterleben und Zuversicht? Behandlungsentscheidungen sind immer auch Handlungsentscheidungen. Was tue ich und was lasse ich, wie gehe ich mit anderen um und wie lasse ich mit mir umgehen?

 

Eine Psychotherapie bietet sich dafür an, Antworten auf all die (Lebens-) Fragen zu finden, die sich in der Situation stellen und nur ein Ziel haben sollten: Ihnen gut zu tun. 

 

Dabei geht es immer um eine individuelle Herangehensweise unter Berücksichtigung der persönlichen Sichtweise des Erkrankten und möglicher Belastungen durch die Behandlungen. 

 

Entscheidend ist für mich, die persönliche Autonomie des Menschen in allen Phasen der Erkrankung zu wahren und zu unterstützen.

 

Mein therapeutisches Angebot versteht sich als unterstützende Ergänzung, nicht jedoch als eine Alternative zu medizinischen Maßnahmen.